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Flur­lin­gen, Spisen (Arova)

Lage

Nördlicher Siedlungsrand der Gemeinde in heterogenem Umfeld (Hauptstrasse, Wald, Landwirtschaftszone und Siedlungsgebiet).

Grösse / Parzelle

5,8 ha mit 6 Parzellen, davon augenscheinlich alle überbaut (> 500m2, rationelle Bebauung möglich).

Nutzung / Struk­tur

  • 30 Betriebe mit 122 Beschäftigten (19.7% produzierendes Gewerbe, 13% Handwerk Fahrzeughandel und 46.7 % DL ohne Publikumsverkehr)
  • Beschäftigtendichte 21 Pers./ha
  • Ausbaugrad 62 % (mit 31'550 m2 Geschossflächenreserven) 

Erschlies­sung

Sehr gute MIV- und ÖV-Anbindung dank Direktanschluss Winterthurerstrasse, Bushaltestelle sowie Nähe zu Schaffhausen und A4.

Baureife

Alle Parzellen sind überbaut.

Funk­tion

Arbeitsplatzgebiet

Koor­di­na­ti­ons­hin­weise

  • Produktion
  • Gewerbe
  • Dienstleistung, aber kein Detailhandel
  • keine Wohnnutzung
  • keine verkehrsintensive Einrichtungen
  • keine logistikaffine Nutzung

Weitere Anfor­de­run­gen

  • Reaktivierung und Erhöhung der Attraktivität; Charakterisierung und Festlegung des gewünschten Arealprofils

Poten­ziale

  • Ausbildung eines klaren Arealprofils (u.a. hinsichtlich Identität, Schwerpunkt, Branchen/Unternehmen, Nutzungen, Vernetzung)
  • Verstärkung der Nutzungs-, Funktions- und Angebotsdurchmischung zugunsten eines attraktiven Gebiets für Arbeiten und Freizeit (z.B. Technopark) 
  • Stärkung, Weiterentwicklung und Attraktivierung v.a. hinsichtlich Bebauung und Aussenraum (z.B. durch Umnutzung, Sanierung und Verdichtung) 
  • Schaffung geeigneter Voraussetzungen für Innovationen und Förderung der Neuansiedlung von hochtechnologisierten, innovativen Betrieben  

Einschät­zung Gemeinde und Gewer­be­ver­eine

Verdichtungspotenzial & Entwicklungsabsichten:

  • Arova-Areal liegt unmittelbar an Grenze zu Schaffhausen mit günstigeren Steuerbedingungen, bestehende Baustruktur ist für Gewerbe und Industrie kaum nutzbar oder erfordert kostenintensive Investitionen
  • Gemeinde wie auch Grundeigentümerschaft beabsichtigt seit mehr als zehn Jahren eine Öffnung des Areals für Wohnen
  • Mittels Nutzungs- und Entwicklungskonzepts AROVA HALLEN (NEK) bedeutendes Entwicklungspotenzial durch Nachverdichtung und Umstrukturierung identifiziert
  • ZPW möchte eine Öffnung des Areals für Wohnen prüfen

Entwicklungshemmnisse:

  • Aufhebung des Arbeitsplatzgebiets erfordert eine Änderung des regionalen Richtplans

Beson­der­hei­ten

  • Sehr gute Erschliessung mit dem MIV und ÖV 
  • Geschichtsträchtiges Fabrikgelände (ehemalige Schweizerische Bindfadenfabrik SFB) mit einzigartigem Charakter und Identität 
  • Etablierter Standort mit gemeinsamer Organisation (u.a. Koordinationsstelle, Flächenmanagement/-bewirtschaftung und gemeinsamer Auftritt)