Was motiviert Menschen dazu, neben Beruf, Familie und Freizeit freiwillig Verantwortung für eine ganze Region zu übernehmen? Diese Frage haben wir uns gestellt, als wir unseren neuen Vorstand kennenlernen durften. Die Antworten zeigen: Es geht um weit mehr als Sitzungen, Strategien und Projekte. Es geht um Verbundenheit, Zukunftsperspektiven und die gemeinsame Überzeugung, dass das Zürcher Weinland eine Region mit aussergewöhnlichem Potenzial ist.
Mehr als Rebberge und Fachwerkhäuser
Wer an das Zürcher Weinland denkt, denkt vielleicht zuerst an sanfte Hügel, Rebberge, Fachwerkdörfer oder den Rheinfall. Doch hinter dieser Kulisse steckt weit mehr. Hier leben Menschen, die gestalten, entwickeln und anpacken. Menschen, die sich für ihre Region einsetzen.
Genau diese Vielfalt spiegelt auch unser neu zusammengesetzer Vorstand wider.
Von erfahrenen Tourismusfachleiten über Unternehmerinnen und Unternehmer bis hin zu Wirtschafts- und Kulturpersönlichkeiten: Die neuen Vorstandsmitglieder bringen unterschiedliche Perspektiven, Kompetenzen und Erfahrungen mit. Was sie verbindet, ist ihre Begeisterung für das Zürcher Weinland.
Ein Vorstand mit Weitblick
Dass sich so viele qualifizierte Persönlichkeiten auf unsere Ausschreibung gemeldet haben, war alles andere als selbstverständlich.
In einer Zeit, in der freiwilliges Engagement oft mit knappen Ressourcen konkurriert, hat uns die Resonanz beeindruckt. Sie zeigt, wie gross die Verbundenheit vieler Einheimischen mit dem Zürcher Weinland ist.
Jedes Vorstandsmitglied bringt eigene Schwerpunkte mit. Gemeinsam entsteht daraus ein Bild der Region, dass unterschiedlicher kaum sein könnte.
"Hier ist’s lebenswert"
Für Dieter Gosteli aus Henggart beginnt vieles mit der Lebensqualität.
Wenn er Besuch bekommt, führt er seine Gäste gerne in die Rebberge oder an einen der zahlreichen Aussichtspunkte der Region. Dort, wo man den Blick über das Weinland schweifen lassen kann.
Sein Antrieb für die Mitarbeit im Vorstand ist klar: "Ich möchte einen Beitrag an die weitere Entwicklung der Region leisten und dabei meine langjährige Erfahrung in der Standortförderung und im Tourismus einbringen."
Besonders am Herzen liegt ihm der Tourismus, regionale Produkte und die Vernetzung aller Themenbereiche.
Die Region sichtbar machen
Linda Roth aus Marthalen verbindet mit dem Weinland vor allem eines: Verwurzelung.
Sie möchte dazu beitragen, dass die Vielfalt und die Stärken der Region noch sichtbarer werden; für Einheimische genauso wie für Gäste.
Ihre Leidenschaft gilt insbesondere den Themen Tourismus, Wirtschaft und Bildung. Wer Linda fragt, wohin sie Gäste als Erstes führt, erhält eine typische Weinlänger Antwort: "Auf auf eine Reinschifffahrt. Mit der Möglichkeit, unterwegs ins Wasser zu springen und anschliessend durch die Fachwerkgassen von Marthalen zu schlendern."
Sie beschreibt die Region wie folgt: genussvoll, landschaftlich und verwurzelt.
Potenziale erkennen und systematisch in Erfolge umsetzen
Auch Svein Vatslid engagiert sich, weil er die Zukunft des Zürcher Weinlands aktiv mitgestalten möchte.
Besonders wichtig sind ihm die Vernetzung regionaler Akteure und die Schaffung attraktiver Arbeitsplätze.
"Ich sehe grosse Chancen für die Region, gezielt Arbeitsplätze in die Region zu bringen und Innovationen zu fördern."
Für ihn liegen die Stärken der Region in ihrer Kombination aus Tradition, Lebensqualität und Entwicklungspotenzial.
Seine Beschreibung des Weinlands: Idyllisch. Traditionsreich. Reich an Potenzial.
Kultur als Standortfaktor
Für Marta Juras ist Kultur weit mehr als Freizeitgestaltung. Sie ist überzeugt, dass Kunst und Kultur wesentlich dazu beitragen, eine Region attraktiv zu machen – sowohl für die Bevölkerung als auch für Unternehmen und Fachkräfte.
"Kultur stärkt nicht nur unsere Identität und Lebensqualität, sondern macht den Standort auch für Unternehmen, Fachkräfte und Gäste besonders attraktiv."
Sie sieht grosses Potenzial darin, Kultur mit den regionalen Produkten, dem Weinbau und den landschaftlichen Besonderheiten des Zürcher Weinlands zu verbinden.
Wer mit Marta unterwegs ist, landet vermutlich zuerst in den Thurauen, und danach auf einem Spargelhof.
Zwischen Tradition und Zukunft
Auch Jörg Güttinger kennt die Region seit seiner Kindheit. Aufgewachsen im Weinland und heute wieder hier tätig, sieht er grosses Potenzial darin, Tradition und Innovation miteinander zu verbinden.
Für ihn ist das Zürcher Weinland weit mehr als eine schöne Landschaft: "Das gewerblich, kulturell und lanschaftlich geprägte Weinland kann in besonderem Masse von der Digitalisierung profitieren."
Sein Bild der Region: "Ein natürlicher und gesunder Arbeits-, Lebens. und Kulturraum."
Ein persönliches Dankeschön
Wer sich freiwillig engagiert, investiert etwas besonders Wertvolles: Zeit und persönliche Ressorucen. Zeit, die man genausao gut anders verbringen könnte.
Umso mehr freut es uns, dass wir für den Vorstand der SZW Menschen gewinnen konnten, die nicht nur über Fachwissen verfügen, sondern auch über Herzblut für die Region.
Ein herzliches Dankeschön gilt unserem Präsidenten Hansruedi Mosch, der den Vorstand mit seiner Erfahrung, seinem Netzwerk und seiner Verbundenheit zum Weinland führt. Ebenso danken wir den beiden Delegierten Patric Eisele als Vertreter der Zürcher Planungsgruppe Weinland sowie Sergio Rämi als Vertreter des Gemeindepräsidentenverbands Bezirk Andelfingen. Sie sorgen dafür, dass wichtige regionale Perspektiven und Anliegen direkt in die Arbeit des Vorstands einfliessen.
Gemeisam mit den fünf neuen Vorstandsmitgliedern bildet dieses Team ein starkes Fundament für die Zukunft des Vereins.
Wir freuen uns auf die weitere Zusammenarbeit, auf neue Ideen, spannende Projekte und darauf, gemeinsam die Stärken unserer Region sichtbar zu machen.